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Rauchfreie Kinder

Die Gefahren des Passivrauchs wurden lange Zeit heruntergespielt, er stellt jedoch ein toxisches Gift dar. Zu viele Kinder werden gezwungen, – zu Hause – passiv zu rauchen. Auf diese Weise nehmen sie täglich umgerechnet 1 bis 8 Zigaretten auf.

Passivrauchen, was ist das?

Als Passivrauchen bezeichnet man das unfreiwillige Einatmen des aus einer Zigarette freigesetzten Rauchs. Dieser Passivrauch setzt sich aus dem durch die Verbrennung der Zigarette freigesetzten Rauch und dem vom Raucher ausgeatmeten Rauch zusammen. Er enthält die gleichen Substanzen wie der vom Raucher eingeatmete Rauch, das heisst ungefähr 4'000 chemische Substanzen, von denen rund fünfzig für ihre Krebs erregende Wirkung bekannt sind. In der Schweiz verursacht das Passivrauchen jedes Jahr zwischen 500 und 1000 vorzeitige Todesfälle.

Passivrauchen und Kinder

Ein Kind, das zu Hause Passivrauch ausgesetzt ist, ist anfälliger für verschiedene Krankheiten. So verursacht Rauchen in Gegenwart eines Kindes:

  • Reizungen von Augen, Nase und Hals
  • Erhöhte Häufigkeit des Auftretens von Nasen-Rachen- und Ohren-Entzündungen
  • Erhöhte Anfälligkeit für Asthmaanfälle, Atemwegserkrankungen, Lungenentzündungen, Bronchitiden und Husten
  • Verminderung der Lungenfunktion
  • Erhöhung der Gefahr des plötzlichen Kindstods beim Säugling

Die Tatsache, dass Kinder Passivrauch ausgesetzt sind, führt nicht nur zu ernsten Gefahren für ihre Gesundheit, sondern auch eine grössere Zahl von ihnen wird im Erwachsenenalter rauchen.

Schutzmassnahmen

Um wirksam vor den schädlichen Auswirkungen des Passivrauchens geschützt zu sein, müssen die Kinder rauchfreie Luft atmen können.

Tabakrauch ist der hauptsächliche Schadstoff im häuslichen Bereich. Auch wenn man sich darauf beschränkt, nur in einem einzigen Raum des Hauses zu rauchen und dabei die Türen zu schliessen, hindert dies die im Tabakrauch enthaltenen Gase nicht daran, in die anderen Räume einzudringen. Überdies entsprechen 8 Minuten Verbrennung 24 Stunden Luftverunreinigung. Der Rauch verschwindet, aber die 50 krebserregende Substanzen setzen sich in den Räumen fest.

Lassen wir also den Rauch draussen, ausserhalb von geschlossenen Räumen (Auto, Wohnung), vor allem wenn Kinder da sind.

 

Flyer "Raucht Ihr Kind ?" (Schoppen)

Flyer "Raucht Ihr Kind ?" (Aschenbecher)

Bestellen Sie einen Gratistest zur Messung der Exposition gegenüber dem Passivrauchen

 

Bibliographie


  • D Mackay, S Haw, JG Ayres, C Fischbacher, JP Pell, Smoke-free Legislation and Hospitalizations for Childhood Asthma, N Engl J Med 363; 12 (september 2010)
  • JM Samet, M Sockrider : « Secondhand smoke exposure : Effects in children », UpToDate (2010)
  •  KN Carroll, T Gebretsadik, MR Griffin, WD Dupont, EF Mitchel, P Wu, R Enriquez, TV Hartert : « Maternal asthma and maternal smoking are associated with increased risk of bronchiolitis during infancy », Pediatrics (2007)
  • DP Strachan, DG Cook : « Health effects of passive smoking. 1. Parental smoking and lower respiratory illness in infancy and early childhood », Thorax (1997)
  • Etude Suisse SCARPOL
  • G Hafen, D Trachsel: "Rauchen und Passivrauchexposition in der Kindheit", Paediatrica (2010)

 

 

 

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